Rund 6.000 Fans aus aller Welt beim MINI United

München/Misano Adriatico, Italien. Herrliches italienisches Herbstwetter bildete den Rahmen für MINI United 2005, das erste offizielle Jahrestreffen der internationalen MINI Fangemeinde auf der Rennstrecke von Misano (Nähe Rimini). Rund 6.000 Besucher aus mehr als 40 Nationen erlebten drei Tage lange Lifestyle- und Rennsportatmosphäre der besonderen Art.

Die meisten fuhren auf eigener Achse an die Adria, mit über 1.900 MINI klassi­scher und moderner Baureihe. So nutzten über 80 britische MINI Enthusiasten, die sich jedes Jahr auf den Spuren des Kinohits „Italian Job“ auf den Weg nach Italien machen, MINI United als Zwischenstation. Für die weiteste Anreise wurde Dimitri Kotov ausgezeichnet – die 3.660 Kilometer von seiner Heimat Moskau nach Italien hatte er in fünf Tagesetappen aufgeteilt. Aus Hongkong – allerdings mit dem Flugzeug – hatte sich Ho Hang On auf den Weg nach Misano gemacht. Er ist stolzer Besitzer des 700.000 MINI der neuen Generation, den er symbo­lisch in Form eines Modellautos überreicht bekam. Als „Best of Show“ prämierte die Jury einen MINI mit Flügeltüren und 177 kW (240 PS) unter der Motorhaube.

Drei Tage lang genossen die Besucher den gemeinsamen Spaß an der Marke MINI bei Design-Workshops, Modenschauen der MINI Collection, Lounge-At­mosphäre und Partys mit Livemusik von namhaften internationalen Bands, unter anderem von der britischen DJane Sonique. Zu sehen bekamen die Fans neben berühmten MINI Fahrzeugen – darunter die Spezialversionen im Bisazza- und Missoni-Design, einen MINI als XXL-Stretch-Limousine sowie die Autos von Kate Moss, David Bowie und Mi­chael Caine – auch in einer exklusiven Weltpremiere den MINI Cooper S mit John Cooper Works GP Tuning Kit. Diese besonders erleichterte Ausgabe des MINI Cooper S bringt MINI CHALLENGE Feeling auf die Straße.

Zu den zahlreichen Aktivitäten auf und neben der Rennstrecke zählten Taxifahr­ten an der Seite von Profipiloten im MINI Cooper S, ein Fahrsicherheitstraining, Helikopter-Rundflüge, Kart-Fahren für jedermann sowie einige Runden im eige­nen MINI über den „Circuito Santamonica“.


Der Belgier Maxime Martin wird erster MINI CHALLENGE Weltmeister.

Den sportlichen Höhepunkt bildete das MINI CHALLENGE Weltfinale. Dabei ermittelten die 20 schnellsten Piloten aller MINI Clubsportserien weltweit ihren offiziellen Weltmeister. Auf dem Programm stand ein Vierkampf aus Rundstre­ckenrennen und Slalom im MINI Cooper S mit John Cooper Works Tuning Kit, Geschicklichkeitswettbewerb mit dem Quad und Kart-Rennen. Den Titel si­cherte sich Maxime Martin (Belgien) vor Fredrik Lestrup (Schweden) und Johan­nes Stuck (Österreich).


Spektakulärer Abschluss von MINI United war ein Special Guest Race, in dem 17 prominente Fans der Marke MINI in technisch identischen MINI Cooper S ge­geneinander antraten. Am Start standen unter anderem die ehemaligen Formel-1-Piloten Christian Danner (Deutschland), Paolo Barilla (Italien) und Marc Surer (Schweiz), der frühere Tourenwagen-Weltmeister Roberto Ravaglia (Italien), der finnische „Rallye-Professor“ Rauno Aaltonen (1967 Sieger der Rallye Monte Carlo im Mini), der italienische Sänger Max Gazzè sowie der zweifache Champ­car-Meister Alessandro Zanardi. Der Italiener, heute einer der schnellsten Fahrer in der FIA Tourenwagen-Weltmeisterschaft holte sich den Sieg nach einem spannenden Duell mit Alexander Burgstaller (Deutschland), dem Meister der deutschen MINI CHALLENGE 2004. „Una vittoria speziale“, freute sich Zanardi. „Dieser Sieg ist etwas ganz Besonderes für mich.”







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